Lehrstuhl für Schulpädagogik

Der Lehrstuhl Schulpädagogik vermittelt in der Lehre theoretische Ansätze und Konzepte zur Gestaltung von Schulleben und Unterricht, die sich an den Standards der Kultusministerkonferenz für die Lehrerbildung orientiert: unterrichten, erziehen, beraten, Diagnose stellen/Leistung messen und Schule innovieren, wobei die einzelnen Bereiche in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, die Lehrinhalte in Bezug zu schulpädagogischen Alltagssituationen zu stellen, um angehende Lehrer/-innen vor dem „Praxisschock“ zu bewahren. 

  • Woran erkenne ich guten/schlechten Unterricht?
  • Was wird unter diagnostischer Kompetenz des Lehrers/ der Lehrerin verstanden? 
  • Welche Aspekte bestimmen schulische Lehr-/Lern- und Motivationsprozesse und wie kann ich als Lehrer/-in gezielt darauf einwirken? 
  • Welche Rolle spielt das Lehrer-Schüler-Verhältnis im Unterricht?
  • Welche Möglichkeiten zur Unterrichtsanalyse gibt es? 
  • Wie wird Unterricht/Schule evaluiert? 
  • Wie gehe ich mit Konflikten im Lehrer-Schüler-Verhältnis um? 
  • Wie erkenne ich individuelle Schüler-Potenziale und wie fördere ich diese? 
  • Was macht eine gelingende Kommunikation mit Schüler/-innen, Eltern und Kollegen/- innen aus?
  • Teaching with the brain in mind – was bedeutet das? 
  • Welche Implikationen für die Schule und die Gestaltung des Unterrichts ergeben sich aus aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Lehr-/Lern-, Kognitions-, Emotions- und Hirnforschung?

Neben der theoretischen Annäherung an diese Themen werden vor allem auch selbstreflexive Prozesse, schulpraktische Handlungsfelder und Instrumente diskutiert und erprobt, um den angehenden Lehrer/-innen Hilfestellungen zur erfolgreichen Bewältigung der mit dem Lehrberuf verbundenen Herausforderungen aufzuzeigen. In der Forschung beschäftigt sich der Lehrstuhl mit sozio-emotionalen Faktoren in schulischen Motivations- und Lernprozessen, wobei ein Schwerpunkt auf Stressforschung, Prüfungsangst und schulischem Selbstkonzept liegt. Da der Forschungsgegenstand in der Schnittmenge von Erziehungswissenschaft, Pädagogischer Psychologie und Neurowissenschaften angesiedelt, bedienen wir uns dabei eines interdisziplinären und methodenpluralen Forschungsdesigns (www.self-project.de). Zudem werden aktuelle schulpädagogische und bildungswissenschaftliche Fragestellungen aufgegriffen, empirisch untersucht, schulrelevante Implikationen formuliert und Programme konzipiert.

Kontakt

Prof. Dr. Dr. Raufelder
Leitung

diana.raufelder(at)uni-greifswald(dot)de


Frau Wohlfahrt
Sekretariat
Franz-Mehring-Str. 47
17487 Greifswald
wohlfart(at)uni-greifswald(dot)de
Telefon: +49 (0)3834 420 3709
Fax: +49 (0)3834 420 3702