Forschungsprojekt „Rügener Inklusionsmodell“

Das „Rügener Inklusionsmodell“ wurde am Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation der Universität Rostock als ein inklusives Unterrichtsmodell zur Prävention von sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache sowie Emotionale und Soziale Entwicklung erarbeitet. Es wird bereits seit dem Schuljahresbeginn 2010/2011 in allen staatlichen Grundschulen, Förderzentren und Regionalen Schulen mit großem Erfolg umgesetzt. Das Konzept basiert auf dem US-amerikanischen Response to Intervention-Ansatz (RTI) und wird als Verbindung schulischer Prävention und Inklusion verstanden. Es beinhaltet die konzeptionellen Bausteine einer Prävention auf mehreren Ebenen, einer diagnostischen Lernbegleitung aller Kinder und eines Einsatzes von besonders sorgfältig ausgewählten Methoden und Materialien. Am Lehrstuhl Sonderpädagogik und Inklusion der Universität Greifswald werden in Kooperation mit der Arbeitsgruppe am Lehrstuhl „Pädagogik mit dem Förderschwerpunkt Lernen“ (Prof. Dr. Bodo Hartke; Dr. Stefan Voß, Dr. Yvonne Blumenthal, Dr. Simon Sikora) insbesondere Kinder mit dem Förderschwerpunkt Sprache in ihrer Entwicklung verfolgt. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.rim.uni-rostock.de/.