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Studierende begeistern Schülerinnen und Schüler für nachhaltige Zukunftsthemen

Studierende begeistern Schülerinnen und Schüler für nachhaltige Zukunftsthemen

Im Rahmen eines Seminars für angewandte Schulpädagogik besuchten Schülerinnen und Schüler einer Klasse aus dem Bildungsgang Berufsvorbereitung des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums Greifswald die Universität. An vier Donnerstagen übernahmen die Studierenden den Unterricht in der Klasse und bearbeiteten mit den Schüler*innen abwechslungsreiche Entwicklungsziele zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung. Besonders dabei war, dass die Universität Greifswald zum Klassenraum der Schüler*innen wurde und so gemeinsam mit kreativen Methoden und Ideen der Studierenden an praktischen Aufgaben gearbeitet werden konnte. 

In kleinen Gruppen arbeiteten die Studierenden intensiv mit den Schülerinnen und Schülern zusammen. Dabei ging es unter anderem darum, wie nachhaltiges Handeln im Alltag aussehen kann und welche Verantwortung jeder Einzelne für Umwelt und Gesellschaft trägt.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) spielt eine zentrale Rolle dabei, junge Menschen auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Sie vermittelt nicht nur Wissen über Umwelt, Klima und Ressourcen, sondern stärkt auch die Fähigkeit, verantwortungsbewusste Entscheidungen im Alltag zu treffen. Gerade für Schülerinnen und Schüler ist es wichtig zu erkennen, dass ihr eigenes Handeln Einfluss auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft haben kann. Projekte wie dieses zeigen, wie nachhaltige Themen praxisnah, kreativ und lebensnah vermittelt werden können und wie Bildung dazu beitragen kann, Zukunftskompetenzen wie kritisches Denken, Verantwortungsbewusstsein und gemeinschaftliches Handeln zu fördern.

Besonders wertvoll war die offene und motivierende Lernatmosphäre. Die teilnehmenden Jugendlichen haben zuvor schulische Schwierigkeiten erlebt oder verfügen noch über keinen Schulabschluss. Umso schöner war es zu sehen, mit wie viel Interesse, Kreativität und Engagement sie sich auf die verschiedenen Aufgaben eingelassen haben. Besonders wertvoll war diese Erfahrung für die Studierenden, da sie intensiv mit den Schülerinnen und Schülern arbeiten konnten und dabei erlebten, wie sinnstiftend und bereichernd die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen sein kann.

Der Tage zeigten eindrucksvoll, wie bereichernd der Austausch zwischen Schule und Universität sein kann. Die Schülerinnen und Schüler konnten neue Erfahrungen sammeln, ihre eigenen Ideen einbringen und erleben, dass Lernen auch außerhalb des Klassenzimmers spannend und inspirierend sein kann.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Studierenden der Universität Greifswald für ihre intensive Vorbereitung und ihren großen Einsatz. Die Zeit wird besonders für die Schüler*innen und den Studierenden noch lange in guter Erinnerung bleiben. 

 

Universität Greifswald

Institut für Erziehungswissenschaft

Lehrstuhl für Schulpädagogik

C. Walther


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